„Urbanes Garteln“ in München
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Monika Renner |
Anfrage
Nicht nur aus Kostengründen boomt diesen Sommer in München das eigene „Garteln“. Sowohl die Lust zum Selbermachen als auch der Wunsch, mehr Natur in die Stadt zu bringen, hat die neue Gartenbewegung ausgelöst. Und da in der Stadt die Flächen dafür rar sind, entwickeln sich immer mehr gemeinsame Gartenprojekte von Menschen, die sich nicht in die Regeln des Kleingartenvereins einfügen möchten. Von den vorbildlichen Krautgärten über Frauengärten und interkulturellen Gärten bis hin zu Balkon-Gärten: vieles wird ausprobiert. Dieser neue Trend hin zu „gesunder Ernährung“ und „mehr Bewegung“ ist auch aus gesundheitspolitischer Sicht, im Sinne von Prävention und kommunaler Gesundheitsvorsorge, zu begrüßen.
Wir fragen daher:
- welche Möglichkeiten, diese neue Bewegung in München zu unterstützen, kann die Stadtverwaltung nennen?
- wie könnten benötigte und geeignete Flächen für Hobbygärtner/-innen angeboten werden, z.B. auch temporär wie Krautgärten?
- welche Voraussetzungen für ökologisch sinnvollen und nachhaltigen Gartenanbau in der Stadt sind nötig?
- wie könnte fachliche Beratung und ggf. Begleitung für die Handlungsfelder Bewegung und Ernährung organisiert werden?
Initiative:
Monika Renner
Ulrike Boesser
Dr. Inci Sieber
Stadträtinnen der SPD-Fraktion


