Demokratie an den Schulen fördern
29.01.2008: Stadtrat beschließt Schaffung einer Stadtschülervertretung bis 2010
Auf Initiative des SPD-geführten Rathausbündnisses hat der zuständige Stadtratsausschuss in seiner heutigen Sitzung beschlossen, eine stadtweite Schülerinnen- und Schülervertretung zu schaffen, die alle Schularten umfassen soll. Bereits beim nun anlaufenden Umsetzungsprozess werden die Schülervertretungen, die das Projekt ins Laufen brachten, mit der Stadtverwaltung zusammenarbeiten. Das jährliche Budget von 50.000 Euro sei, so Stadtrat Haimo Liebich, ein Signal, dass hier kein Papiertiger geschaffen wird, sondern ein wichtiger Schritt zur Beteiligungskultur.
Haimo Liebich, schulpolitischer Sprecher: "Wir sehen dieses Projekt auch als einen wichtigen Baustein unserer Gewaltpräventionsarbeit: Nur wenn wir junge Menschen frühzeitig an der Demokratie in ihrem Lebensumfeld beteiligen, werden sie auch lernen, Mitmenschen zu achten und die Gesellschaft, in der sie leben, zu schützen."
Nikolaus Gradl, Stadtrat: "Mit der Einrichtung der Stadtschülervertretung werden wir nun nach der Selbstorganisation der Lehrer und Eltern endlich auch ein entsprechendes Forum für die wichtigste Gruppe in der Schule, die Schülerinnen und Schüler, haben."


