Kinderbetreuung: SPD weist populistische CSU-Vorwürfe zurück
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Birgit Volk |
Zum heutigen (25.8.11) Antrag der CSU-Stadtratsfraktion zum Thema Kinderbetreuung nimmt die SPD-Stadtratsfraktion Stellung und weist die darin enthaltenen, unhaltbaren Vorwürfe in aller Entschiedenheit zurück.
Birgit Volk, Stadträtin und stv. bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion:
"Auf mäßigem Niveau versucht die CSU seit geraumer Zeit, die erfolgreiche Politik der SPD-geführten Rathauskoalition schlecht zu reden, weil sie dieser offenbar nichts entgegen zu setzen hat. Im Gegensatz zur CSU nehmen wir die Sorgen der Betroffenen ernst und setzen unser ambitioniertes Ausbauprogramm unter Hochdruck fort. Mit den Eltern freuen wir uns über jeden neu geschaffenen Platz und seine Vermittlung.
Flächen und Personal werden knapp
Selbstverständlich brauchen wir noch mehr Kinderbetreuungsplätze, und zwar so schnell und so viele wie nötig. Am politischen Willen mangelt es jedenfalls nicht. Das zeigen die dreistelligen Millionenbeträge, die Rot-Grün in München für die qualitativ hochwertige Ausbauoffensive beschlossen hat. Die Realpolitiker in der CSU sollten wissen, dass es in München schlicht zu wenige Flächen gibt und es immer schwieriger wird, qualifiziertes Personal zu gewinnen.
Bevölkerungszuwachs in der Boomregion München
Hinzu kommt der ungebrochene Bevölkerungszuwachs in die Landeshauptstadt inklusive Babyboom von mittlerweile 14.000 Geburten pro Jahr. Nicht zuletzt wegen seiner qualitativ hochwertigen Betreuungsangebote ist München quasi 'Opfer des eigenen Erfolgs'.
'Sozialistisches Teufelszeug'?
Schon lange vor dem gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab 2013 hat die SPD alles Menschenmögliche dafür getan, damit dieser baldmöglichst erfüllt werden kann. Damit jedes Münchner Kindl auch das Betreuungsangebot bekommt, welches es braucht. Je schneller, desto besser. Daran arbeiten wir unbeirrt weiter. Dafür steht die SPD, und das lassen wir uns nicht von einer Partei madig machen, die noch vor gar nicht all zu langer Zeit Kleinkinderbetreuung als sozialistisches Teufelszeug abgelehnt hat."
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