Olympiapark weiterentwickeln
12.07.2011: Der Olympiapark soll ein neues Gesamtkonzept bekommen. Kernstück ist dabei eine neue Multifunktionshalle auf dem Radstadiongelände. Darüber hinaus sollen der weitere Sanierungsbedarf, die Finanzierung sowie die Folgekosten dargestellt werden. Das fordert die SPD-Stadtratsfraktion heute in einem Antrag.
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Alexander Reissl |
Alexander Reissl, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion: „Für den Park mit all seinen Bauten und Anlagen ergeben sich nach der Entscheidung, die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 nicht an München zu vergeben, in baulicher Hinsicht große Herausforderungen, die jetzt neu beleuchtet werden müssen. München braucht mindestens eine Multifunktionshalle auf dem Areal des ehemaligen Radstadions.“
Die anstehenden Renovierungs- und Sanierungsarbeiten, insbesondere am Stadion, im Eiszentrum, an der von den Stadtwerken betriebenen Olympiaschwimmhalle, aber auch an Brücken, Kanälen und am Zeltdach sollen nun erfasst und dargestellt werden. Eine mögliche energetische Sanierung der bestehenden Hallen muss geprüft werden. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft und die Kämmerei sollen zudem die Kosten und die mögliche Finanzierung der Maßnahmen inklusive der langfristigen Folgekosten darstellen. Daher sollen die Verwaltung, die Stadtwerke München und die Olympiapark München GmbH ein Gesamtkonzept für den Olympiapark erarbeiten und dem Stadtrat vorlegen.
Alexander Reissl: „Nicht nur die bauliche Weiterentwicklung der Anlagen, sondern auch ein zukünftiges Nutzungskonzept müssen jetzt erarbeitet werden. Mögliche neue Nutzer einer Multifunktionsarena sollen dabei mit einbezogen werden. Die aktuell entbrannte Diskussion über erneute Bewerbung für die Olympischen oder Paralympischen Winterspiele braucht Zeit und darf nicht durch Vorfestlegungen eingeengt werden. Das neue Gesamtkonzept muss dieser Diskussion Rechnung tragen und die Option für olympische und paraolympische Spiele offen halten.“


