Städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterqualifizieren
04.08.2010: Mit einem heute gestellten Antrag will die SPD-Stadtratsfraktion die Weiterqualifizierung von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nicht mehr in ihrem bisherigen Arbeitsbereich tätig sein können, vorantreiben.
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Hans Dieter Kaplan |
So soll das Personal- und Organisationsreferat ein entsprechendes Konzept entwickeln, das dem betroffenen Personal einen Wechsel der Fachrichtungen ermöglicht.
Alexander Reissl, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion:
„Aus vielfältigen Gründen können einige Beschäftigte bei der Landeshauptstadt nicht bis zur gesetzlichen Altersgrenze in ihrem Bereich arbeiten. So sind beispielsweise manche ältere Feuerwehrleute den körperlichen Belastungen in ihrem Aufgabenfeld nicht mehr gewachsen. Eine Weiterqualifizierung zur Tätigkeit in einem anderen städtischen Bereich wäre eine Chance für den Beschäftigten; aber auch für die Stadt, denn dadurch kann sie das Personal effizienter einsetzen.“
Wenn die bisherige Tätigkeit zum Beispiel wegen Krankheit, Alter oder auch dem Wegfall der Aufgabe nicht mehr ausgeübt werden kann, soll eine Qualifizierung die Weiterbeschäftigung bei der Landeshauptstadt München auf gleichem Gehaltsniveau ermöglichen.
Hans Dieter Kaplan, stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion:
„Auch in der freien Wirtschaft verlaufen heute die Lebenswege nicht mehr geradlinig. Die Stadt hat als Arbeitgeberin eine Verantwortung und sollte versuchen, ebenso vielfältige und flexible Lösungswege anzubieten. In einigen Bereichen der Stadtverwaltung wie im Erziehungsdienst und der Datenverarbeitung, können wir den Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am freien Markt kaum decken. Hier kann eine interne Weiterqualifizierung neue Möglichkeiten für den einzelnen schaffen und eine neue berufliche Perspektive bieten.“


