Toiletten an der Isar
21.12.2011: Die Isar wird nicht zuletzt wegen der Maßnahmen zur Renaturierung als innerstädtisches Naherholungsgebiet immer attraktiver. Die starke Nutzung macht auch ein entsprechendes Angebot an Toiletten notwendig. Daher fordert die SPD-Stadtratsfraktion jetzt ein Konzept für das Angebot öffentlicher Toiletten.
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Alexander Reissl |
Mit einem heute gestellten Antrag soll die Stadtverwaltung den Bestand und den Bedarf an Toilettenanlagen im Naherholungsbereich der Isar prüfen und anschließend ein entsprechendes Nutzungskonzept erarbeiten. Für die WCs im Hochwasserbett und im Landschaftsschutzgebiet müssen natürlich besondere Anforderungen gelten.
Alexander Reissl, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion:
„Dass die Isar und insbesondere der renaturierte Abschnitt von den Menschen mit solch großer Begeisterung als Naherholungsbereich angenommen wird, freut uns natürlich. Das Baureferat hat zwar schon heute zahlreiche Mobiltoiletten entlang der Isar aufgestellt, die meisten Menschen benutzen diese Art von Toiletten aber nur sehr ungern. Daher schlagen wir jetzt vor, dass gemeinsam mit den Isaranrainern ein gemeinsames Konzept für öffentliche Toilettenanlagen erarbeitet wird.“
So könnten die städtischen, staatlichen und kirchlichen Anrainer wie z.B. das Müller'sche Volksbad, das Deutsche Museum oder die Lukaskirche, aber auch Gastronomiebetriebe und bestehende oder geplante Kioske in den Isarauen mit eingebunden werden und öffentliche Toiletten anbieten. Die WC-Öffnungszeiten sollten an die angeschlossenen Institutionen angelehnt sein, damit eine gewisse Aufsicht, Sicherheit und die notwendige Sauberkeit gewährleistet sind.
Alexander Reissl:
„Wir würden uns für die Toiletten auch ein Beschilderungskonzept wünschen, das auf die neuen wie auf die bestehenden Toiletten an den S- und U-Bahnstationen Max-Weber-Platz, Isartor an der Ludwigsbrücke, Fraunhoferstraße an der Reichenbachbrücke und beim Tierpark in Thalkirchen hinweist.“


