XI. Sportstadt München
Über 500.000 MünchnerInnen sind Mitglieder in Sportvereinen. Der Sport ist weiterhin eine wichtige kommunalpolitische Aufgabe. Aufgrund der demographischen Entwicklung und der veränderten Rahmenbedingungen (z.B. zunehmende Freizeitorientierung, Bevölkerung mit Migrationshintergrund) werden sozial- und gesundheitspolitische Aspekte immer stärker zu berücksichtigen sein.
Bei der Stadtentwicklung und insbesondere in Neubaugebieten ist der Bedarf an Sportstätten und Räumen auch für alternative Sportarten angemessen zu berücksichtigen.
Der Sportentwicklungsplan wird konsequent umgesetzt. Im Zuge der Sportstättenplanung unterstützt die Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten alle Bemühungen, ein Stadion zu errichten, das den Kriterien der 3. Bundesliga entspricht. Bis zur Fertigstellung dieses Stadions wird das städtische Stadion an der Grünwalder Straße weiter genutzt.
Der Sanierungsstau bei Sporthallen und Bezirkssportanlagen wird abgebaut. Die Bereitstellung dieser Sportinfrastruktur ist zentraler Bestandteil der Münchner Sportförderung. Die Sportförderung soll regelmäßig erhöht werden. Es wird ein Sporthallenausbaukonzept entwickelt, dass bei allen Schulneubauten und -sanierungen mit eingeplant wird. Für die Nutzung der städtischen Sportanlagen werden auch unter Berücksichtigung der allgemeinen Kostenentwicklung und der Belastung bei vereinseigenen Anlagen angemessene Gebühren erhoben. München unterstützt und begleitet die Entwicklung im Leistungssport, insbesondere die Jugendförderung.
Im Rahmen der Olympiabewerbung wird sich München als Sportstadt präsentieren. Das Bündnis begrüßt die Chance, den Sport in München nachhaltig attraktiver zu machen.


