Sozialarbeit vor Ort stärken
04.12.2007: Bezirkssozialarbeit wird für neue Aufgaben bei der Hilfe für Familien und Jugendliche zukunftsfest gemacht
Mit 32 neuen Stellen sollen die neu hinzugekommenen Anforderungen an die Bezirkssozialarbeit auch personell abgedeckt werden. Dies beschloss der Stadtrat in seiner heutigen Sitzung. "Die Bezirkssozialarbeit (BSA) leistet einen wichtigen Beitrag für soziale Integration in unserer Stadt. Deshalb wollen wir nicht nur kurzfristig den Personalbedarf abdecken, sondern die Sozialarbeit in München zukunftsfest machen.", begründet die sozialpolitische Sprecherin der Rathaus-SPD, Brigitte Meier, die Entscheidung. Vor allem deutlich gestiegener Unterstützungsbedarf für Empfänger von Leistungen nach SGB II im integrierten Fallmanagement und die Einführung beschleunigter Verfahren beim Familiengericht machen einen erhöhten Personaleinsatz erforderlich. Mit der berufsbezogenen Jugendhilfe ist im April dieses Jahres ein neues und wirksames Instrument hinzugekommen: 140 Jugendliche werden bei ihrem Start ins Berufsleben unterstützt. Zudem ist mit der Novellierung des § 86 des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEUG) eine engere Kooperation der Jugendhilfe mit den Schulen möglich geworden, die zusätzliche Anforderungen an die BSA stellt.
Stadträtin Angelika Gebhardt, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Rathaus-SPD: "Sozialarbeit kann und muss effizient geleistet werden. Das hat das Sozialreferat mit seinem Beitrag zur Haushaltskonsolidierung unter Beweis gestellt. Ebenso gehört dazu, neuen Anforderungen, qualitativ wie quantitativ, rechtzeitig zu begegnen."


