Rathaus-SPD: Die CSU agiert als Anti-S-Bahn-Partei
03.12.2007: Die Katze ist aus dem Sack: der Transrapid verhindert den dringend nötigen Ausbau des Nahverkehrs
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Helmut Schmid |
Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung soll sich der dringend nötige Ausbau der Münchner S-Bahn um Jahre verzögern, weil nicht genügend Geld vorhanden sei.. Die Fertigstellung der 2. S-Bahn-Stammstrecke, die auf allen Strecken einen 10-Minuten-Takt ermöglichen soll, sein nun erst für 2022 geplant. Nach den bisherigen Planungen sollte sie schon in der ersten Hälfte des kommenden Jahrzehntes in Betrieb gehen.
Helmut Schmid, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion: "Die Münchnerinnen und Münchner warten seit Jahren auf den dringend nötigen Ausbau der S-Bahn und die flächendeckende Einführung des 10-Minuten-Taktes auf allen Linien. Jahrelang haben Bahn und die für die S-Bahn zuständige CSU-Staatsregierung den Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke versprochen. Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht: Bahn und CSU-Staatsregierung wollen den Ausbau der S-Bahn auf Eis legen, weil angeblich nicht genügend Geld vorhanden ist. Gleichzeitig soll aber der verkehrspolitisch unsinnige und milliardenteure Transrapid durchgeboxt werden. Die CSU erweist sich damit zunehmend als Anti-S-Bahn-Partei. Die Entlastung der jetzigen S-Bahn-Stammstrecke ist für das ganze S-Bahn-System überlebensnotwendig. Ein jahrelanges Verschieben dieser Entlastung ist ein Schlag ins Gesicht vieler Hunderttausender S-Bahn-Kunden. Die SPD fordert: Stopp mit dem unsinnigen Transrapid und möglichst schneller Ausbau der S-Bahn!"


