Eröffnungsbilanz schafft Transparenz über Schulden und Vermögen
22.11.2007: Rechnerisch beträgt das Eigenkapital der Stadt, also die Differenz zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, 7,7 Mrd. Euro.
Der Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz hat heute die vorläufige Eröffnungsbilanz für die Landeshauptstadt München vorgelegt. Zusammen mit dem Umstieg auf die kaufmännische Buchführung wird so erstmals deutlich, wie hoch das Vermögen der Stadt ist und wie es sich entwickelt. Rechnerisch beträgt das Eigenkapital der Stadt, also die Differenz zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, 7,7 Mrd. Euro.
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Helmut Schmid |
Helmut Schmid, Fraktionsvorsitzender der Rathaus-SPD: "Endlich sieht man, dass die Stadt nicht nur Schulden hat, sondern mit hohen Investitionen auch ein großes Vermögen aufgebaut hat. Die kaufmännische Bilanz schafft Transparenz, wie hoch das Vermögen ist und wie es sich entwickelt. Die CSU-Staatsregierung, die für ihr Ziel eines ausgeglichenen Haushalts erhebliche Vermögenswerte veräußert hat, scheut diese Transparenz und bleibt weiter bei der Kameralistik, bei der sich der Vermögensverzehr besser verschleiern lässt."
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Hans Dieter Kaplan |
Hans Dieter Kaplan, finanzpolitischer Sprecher der Rathaus-SPD: "Mit dem neuen System wird der Ressourcenverbrauch der Stadt sichtbar. Wir begrüßen diese Transparenz. Es ist besser, die wirklichen Belastungen offenzulegen, als sie zu verschleiern und sie damit den nachfolgenden Generationen aufzubürden. Das ist auch eine Frage der intergenerativen Gerechtigkeit."


