Neues Sonderprogramm für mehr Investitionen im Bereich Sport
03.05.2012: Sport ist wichtig. Sport hält gesund. Sport fördern, gehört zur Arbeit der Münchner Rathaus-SPD. Wichtig ist aber auch, das Geld sinnvoll und durchdacht einzusetzen. Aus diesem Grund stellten die Fraktionsmitglieder der SPD und der Grünen den Antrag für ein Sonderprogramm für die Münchner Sportinfrastruktur.
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Verena Dietl |
Es ist an der Zeit, Bestehendes neu zu bewerten. Ende 2008 brachte der damalige Schul- und Sportausschuss folgenden Beschluss auf den Weg: Abbau des Investitionsstaus von städtischen und vereinseigenen Sportanlagen, Sportinfrastruktur stärken II". Damit konnten der Stadtrat Pauschalen für Maßnahmen im Bereich Investitionen erhöhen.
Allerdings waren die Pauschalen bisher meist nicht ausreichend. Das lag nicht daran, dass einzelne Baumaßnahmen zu teuer waren. Der Grund sind eher die meist sehr langen Prioritätenlisten. Das Referat für Bildung und Sport soll jetzt ein Sonderprogramm für die Infrastruktur des Münchner Sports erstellen. Inhalt des Programms sollen einerseits zusätzliche Schwerpunkte zu den bestehenden Konzepten sein. Andererseits muss das Referat klar und deutlich aufzeigen, wie sich die Rangliste der einzelnen Bedarfe bei den Investitionen darstellt.
Besonders wichtig ist den Fraktionsmitgliedern der SPD, dass die Stadtverwaltung beim Stadtrat zukünftige Großprojekte einzeln anmeldet. Sie wollen über solche Projekte einzeln beschließen. Nur so ist es möglich, die Prioritäten auf der Liste mit den Investitionen abzuarbeiten.
Um dieses Ziel zu erreichen, genehmigt die Rathaus-SPD ab 2014 zusätzlich Geld. Für das neue Sonderprogramm steht vorerst eine Pauschale in Höhe von 6 Millionen für die städtischen Anlagen zur Verfügung. Dazu kommt eine weitere Summe von 4 Millionen Euro für die vereinseigenen Maßnahmen. Mit dem Geld soll die Prioritätenliste schneller schrumpfen. Ein Ziel, das Münchner Sportvereine sicher begrüßen.
Mehr Gelder für die Baumaßnahmen reichen jedoch nicht aus. Irgendjemand muss auch als Schnittstelle fungieren. Eine Schnittstelle, die zwischen den Akteuren vermittelt und sämtliche Projekte im Blick hat. Das wissen auch die Stadtratsmitglieder der SPD. So soll eine neue Stelle im Referat für Bildung und Sport entstehen.
Verena Dietl, sportpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion: "München soll Sportstadt Nummer 1 bleiben! Um das auch zu ermöglichen, brauchen wir eine gute Infrastruktur zum Sporteln. Mit einem Investitionsprogramm, welches konkret bei den Vereinen und Sporttreibenden ankommt, können wir eine bedarfsgerechte Infrastruktur im Bereich Sport anbieten. Deswegen wollen wir durch das Sonderprogramm einerseits neue Schwerpunkte setzen, andererseits die gravierendsten Mängel abbauen."


