Entlastet ein Gymnasium im Umland München?
10.06.2011: Inwieweit kann ein Gymnasium im nordöstlichen Münchner Umland die Landeshauptstadt entlasten? Das will die SPD-Stadtratsfraktion mittels eines heute gestellten Antrags erfahren.
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Christiane Hacker |
Die Stadtverwaltung soll dem Stadtrat nun darlegen, welche Auswirkungen auf die Bedarfssituation in München zu erwarten wären, wenn der Freistaat Bayern ein weiteres Gymnasium zum Beispiel in Unterföhring ansiedeln würde. Die Gemeinde mit über 10.000 Einwohnern bemüht sich derzeit wie Ismaning um eine Oberschule.
Beatrix Zurek, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"In München haben wir sehr hohe Übertrittsquoten von der Grundschule ins Gymnasium. Das erfordert eine entsprechende Dichte bei der schulischen Infrastruktur. Die derzeitige Diskussion um ein Gymnasium im nordöstlichen Umland veranlasst uns, nach den Auswirkungen zu fragen, wenn eine deratige Schule in Unterföhring oder Ismaning angesiedelt würde. Der Blick über die Stadtgrenzen hinaus ist durchaus sinnvoll, um ein weiteres Gymnasium errichten zu können."
Christiane Hacker, Stadträtin aus dem 13. Stadtbezirk - Bogenhausen:
"Wie bereits die SPD im Bezirksausschuss 13 im März erklärt hat, würden wir ein Gymnasium in Unterföhring begrüßen. Im stark wachsenden Bogenhausen gibt es derzeit nur das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium, das jedoch trotz der Erweiterungsbauten an seine Grenzen stößt. Unterföhring könnte dagegen ohne Gastschüler kein Gymnasium alleine füllen. Beide Kommunen sowie ihre Schülerinnen und Schüler könnten also direkt vor Ort von einem Gymnasium profitieren. Deshalb wollen wir das genau untersuchen lassen."


