Stadt soll Elektromobilität weiter aktiv fördern
21.12.2009: Mit einem heute gestellten, dreiteiligen Antragspaket will die SPD-Stadtratsfraktion die Förderung der Elektromobilität durch die Landeshauptstadt München erweitern.
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Ingo Mittermaier |
So soll zum einen der städtische Fuhrpark dahingehend überprüft werden, für welche Aufgaben Elektrofahrzeuge eingesetzt und ob bei Ersatzbeschaffungen diese dann gekauft werden können. Der zweite Antrag zielt auf eine Überprüfung dieser Fragen bei den städtischen Beteiligungsgesellschaften wie zum Beispiel bei den Verkehrsbetrieben und beim Abfallwirtschaftbetrieb ab. Dabei könnten auch andere alternative Antriebstechniken in Betracht gezogen werden.
Ingo Mittermaier, umwelt- und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:
"Neben der Umweltzone und dem LKW-Transitverbot kann der Einsatz von Elektrofahrzeugen ein weiterer Baustein zur Luftreinhaltung sein und somit die Feinstaub- und Stickoxidbelastung mindern. Wir sehen München als Vorreiter beim Klima- und Gesundheitsschutz und wollen im direkten städtischen Einflussbereich mit gutem Beispiel vorangehen."
Die Park & Ride-Anlagen in München sollen dem dritten Antrag nach daraufhin untersucht werden, ob dort die Einrichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge sinnvoll und mit welchem Aufwand machbar ist. Die Fahrzeuge von Berufspendlern stehen auf diesen Parkplätzen meist acht bis neun Stunden oder länger. Dieser Zeitraum würde nach dem heutigen technischen Stand für einen Ladevorgang ausreichen.
Nikolaus Gradl, stellv. umweltpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:
"Die Entlastung der Innenstadt vom motorisierten Individualverkehr ist die Aufgabe der Park- & Rideplätze, weil Pendler hier praktisch auf den öffentlichen Nahverkehr wechseln können. Die Einrichtung der Ladestationen wäre dort einfacher zu bewerkstelligen als auf öffentlichem Grund. Das würde auch den Pendlern den Umstieg hin zum Elektroauto erleichtern, denn wenn es die Stromtankstelle gibt, ist auch der Heimweg gesichert."


