Mehr Geld und Ausstellungen für die Monacensia
10.12.2009: Das "Literarische Gedächtnis" der Stadt München erhält mit einem Beschluss im heutigen Kulturausschuss des Stadtrats insgesamt 40.000 Euro mehr pro Jahr.
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Nikolaus Gradl |
Davon sind 30.000 Euro für weitere Ausstellungen gewidmet, 10.000 Euro für die redaktionelle Betreuung des Auftritts der Monacensia auf der Internetseite "literaturportal.bayern.de".
Dr. Ingrid Anker, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Mit dem heutigen Beschluss über 30.000 Euro mehr für den Ausstellungsetat und der bereits in diesem Jahr erfolgten Erhöhung des Ankaufsetats um 25.000 Euro ist die Monacensia für die Zukunft gut gerüstet. Wir freuen uns darüber, dass damit gewährleistet ist, das das Haus mehrere Ausstellungen pro Jahr durchführen und sich als gewichtige städtische Kulturinstitution positionieren kann."
Die Monacensia in Bogenhausen beherbergt derzeit über 620.000 Bücher, davon allein in der Spezialbibliothek über 140.000 zum Thema München. Sie ist ein fester Bestandteil der Münchner Stadtbibliotheken mit der Zentrale am Gasteig und weiteren 23 Häusern in den verschiedenen Stadtvierteln. In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Monacensia zum größten Literaturarchiv Bayerns entwickelt.
Nikolaus Gradl, Stadtrat und Mitglied im Kulturausschuss:
"Selbstverständlich sehen wir die Monacensia nicht nur als erhaltenswertes Kleinod, sondern vielmehr als Institution, die wir auch fördern und weiterentwickeln wollen. Damit Münchner Literaten und über unsere Stadt schreibende Autoren auch im Internet auf "literaturportal.bayern.de" adäquat vertreten sind, haben wir mit dem heutigen Beschluss die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass viele Menschen auch außerhalb Münchens an den Schätzen der Moncensia teilhaben können."


