Frischzellenkur fürs städtische Stadion an der Grünwalder Straße
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Verena Dietl |
Das städtische Stadion an der Grünwalder Straße wird in den nächsten Jahren saniert. Der Schul- und Sportausschuss beschloss heute für die notwendigen Maßnahmen die Bereitstellung von 10,28 Mio €. Das Maßnahmenpaket ist wegen des baulichen Zustands des Stadions und der Vorgaben des DFB für den Spielbetrieb in der dritten Liga, der Regionalliga und der A-Junioren-Bundesliga notwendig.
Die Sanierung umfasst etliche Einzelmaßnahmen, wie z.B. die allgemeine bauliche Instandsetzung mit Mauerwerks- und Betonsanierung, Wärmedämmmaßnahmen und Fenstererneuerung oder die Erneuerung der Bodenbeläge und der Anstriche (ca. 2,9 Mio €), die Erneuerung des Spielfelds (ca. 2,2 Mio €) und die Erneuerung und Erweiterung der Flutlichtanlage auf 1.200 Lux (ca. 1,3 Mio €). Hinzu kommen Brandschutzmaßnahmen oder Einzelsitzschalen statt der vorhandenen Holzsitzbänke der Haupttribüne. Das Stadion wird bis 2014 ertüchtigt. In 2010 werden bereits 500.000 € für Sofortmaßnahmen eingesetzt, um den Spielbetrieb für die Saison 2010/2011 zu sichern. Die Vollversammlung des Münchner Stadtrates muss diesem Beschluss noch zustimmen.
Verena Dietl, sportpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Wir freuen uns, dass wir für das Stadion an der Grünwalder Straße jetzt eine tragfähige Lösung gefunden haben. Mit unseren Investitionen sichern wir den Spielbetrieb für die dritte, vierte, die A-Jugend-Bundesliga sowie Amateurmannschaften. Das Stadion wird zu seinem hundertjährigen Jubiläum im notwendigen Umfang als Spielstätte renoviert. Es ist nach wie vor eines der meistgenutzten Stadien Deutschlands. Davon profitieren nicht nur der FC Bayern und der TSV 1860 mit ihren Mannschaften einschließlich der Damen-Teams, sondern auch die Münchner Bevölkerung."
Christian Müller, stellvertretender sportpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:
"Wir haben in München derzeit keinen geeigneteren Standort für die dritte und vierte Liga und die A-Jugend-Bundesliga. Die beiden Münchner Fußballbetriebe haben mit diesem Beschluss für ihre U23- und U19-Mannschaften eine längerfristige Planungssicherheit gewonnen. Die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes während der Baumaßnahme kostet ca. 300.000 €. Deshalb haben gerade wir für eine angemessene Beteiligung in Form deutlich erhöhter Mindestentgelte für die Stadionnutzung gesorgt. Diese Mehreinnahmen können wiederum dem Breitensport zugute kommen. Außerdem minimiert diese Entscheidung die Kosten für den Bauunterhalt."


