Rathaus-SPD fordert klares Bekenntnis zum 2. S-Bahn-Stammstreckentunnel
14.10.2009: Der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung zufolge scheint die vergleichende Studie zum Ausbau des Münchner S-Bahnsystems klar zu belegen, dass der S-Bahn-Südring in keiner Weise zum geplanten zweiten S-Bahn-Stammstreckentunnel konkurrenzfähig ist.
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Claudia Tausend |
Daher fordert die SPD-Stadtratsfraktion alle Befürworter der Südring-Variante auf, das Ergebnis der Studie zu akzeptieren. Gleichzeitig wird aber auch der Freistaat Bayern zum wiederholten Male unmissverständlich aufgefordert, die Finanzierung des Stammstreckentunnels endlich zu sichern.
Alexander Reissl, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion:
"Ohne Häme stellen wir heute fest, dass wir Recht behalten haben. Nun sollten alle Südringfreunde in München, die selbst ernannten Verkehrsexperten in Stadtrat und Landtag, vor allem aber der Freistaat endlich wieder an der einzig machbaren Lösung, also am Stammstreckentunnel arbeiten. Weitere Verzögerungen beim wichtigsten Nahverkehrsprojekt für die Stadt München und die Region wären jetzt unentschuldbar."
Claudia Tausend, Planungssprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Interessanterweise waren bei der vergleichenden Studie zwischen den beiden Varianten genau die von uns stets angeführten Punkte die ausschlaggebenden: Die Menschen wollen einfach in die Stadtmitte. Die Vertreter der Südring-Variante sollten das Ergebnis, sobald es vorliegt, nun auch akzeptieren. Nun ist der Freistaat am Zug: Er muss endlich die Finanzierung des Stammstreckentunnels sichern."


