Neues Depot fürs Stadtmuseum
26.11.2008: In der heutigen Vollversammlung hat der Münchner Stadtrat einstimmig die zukunftsweisenden Entscheidungen aus dem Kulturausschuss bestätigt:
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Nikolaus Gradl |
Das Münchner Stadtmuseum wird ein neues Depot erhalten und sein Etat wird deutlich erhöht. Der Bau des 29 Millionen Euro teuren Museumsdepots an der Lindberghstraße in Freimann wird die über 2,5 Millionen Sammlungsgegenstände zusammenführen, die bisher an mehreren Standorten auf dem Stadtgebiet eingelagert waren. Auf 10.300 Quadratmetern werden ab Mai 2011 die Ausstellungsstücke aus dem Stadtmuseum, der Villa Stuck und dem Jüdischen Museum untergebracht. Zudem wird der Ankaufsetat des Stadtmuseums um 50.000 Euro und der Etat für Wechselausstellungen und Veranstaltungen um 150.000 Euro erhöht. Somit stehen dem Stadtmuseum in Zukunft jährlich 450.000 Euro für Ausstellungen und Veranstaltungen und 166.000 Euro für Ankäufe zur Verfügung.
Michael Leonhart, stellv. kulturpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:
"Der Bau eines neuen Museumsdepots und die Etaterhöhung machen deutlich, welch hohen Stellenwert wir dem Münchner Stadtmuseum einräumen. Als Kulturpolitiker bin ich froh, dass wir als Stadt diese Summen für diese wichtige bewahrende Aufgabe bereitstellen können, um späteren Generationen einen umfassenden geschichtlichen Rückblick ermöglichen zu können."
Nikolaus Gradl, Stadtrat und Mitglied im Kulturausschuss:
"Wie bei der Ausstellung Typisch München zu sehen ist, haben die Münchnerinnen und Münchnern ein großes Interesse an der eigenen Geschichte. Was wir heute im Stadtmuseum ankaufen, sammeln und sicher bewahren, sind die historischen Ausstellungsstücke von morgen. Mit unserem Doppelpaket Depot und Etat ist Münchens Geschichte auch in Zukunft sicher."


