Rathaus-SPD fordert klare Linie der neuen Staatsregierung beim Verkehr
28.10.2008: Die SPD fordert vom Freistaat endlich eine gesicherte Finanzierungszusage zur zweiten Stammstrecke und die Einleitung des Ausbaus der Schienenverbindung zum Flughafen in Form des M-Express-Konzepts.
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Claudia Tausend |
CSU und FDP bekennen sich in der Koalitionsvereinbarung 2008 bis 2013 zu einer schnellen Schienenverbindung zwischen München und dem Flughafen und zur zweiten S-Bahn-Stammstrecke. Daher stellt die SPD-Stadtratsfraktion heute zwei Anträge:
Die Landeshauptstadt München soll den Freistaat Bayern zum einen auffordern, nun endlich eine sichere Finanzierung für die zweite Stammstrecke mit dem Innenstadttunnel aufzustellen.
Zum anderen soll sie ihre Forderung an den Freistaat wiederholen, den Ausbau der Schienenverbindung auf der S8-Trasse mit einer Untertunnelung zwischen Zamdorf und Johanneskirchen unverzüglich einzuleiten.
Alexander Reissl, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion:
"Wenn CSU und FDP nun schon klarstellen, dass sie die Probleme der zweiten Stammstrecke und der Flughafenanbindung erkannt haben, so sind sie nach Jahren des Herumlavierens, des Transrapid-Abenteuers und des Stillstandes in der Pflicht zu handeln. Der neue Wirtschaftsminister darf nun gleich beweisen, was er kann und die Finanzierung der zweiten Stammstrecke absichern. Bei der Flughafenanbindung liegt mit dem M-Express die Lösung schon lange auf dem Tisch. Es ist keine Schande, der Stadt München auch mal recht zu geben."
Claudia Tausend, planungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Wir Münchnerinnen und Münchner wollen von der Bayerischen Staatsregierung endlich sinnvolle Verkehrskonzepte, die auch umgesetzt werden. Vor lauter Transrapid-Ideologie hat es die CSU-Staatsregierung versäumt, für die Flughafenanbindung auch andere Lösungen zu prüfen. Bei der zweiten Stammstrecke muss es jetzt ebenfalls zum Schwur kommen. Weitere Absichtserklärungen nutzen niemandem mehr."


