Ateliertausch?
22.10.2008: Mit Künstlern aus anderen europäischen Kunst-Metropolen? Eine charmante Variante, die Münchner Kunstszene zu fördern. Die SPD unterstützt den Ateliertausch.
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Monika Renner |
Ob Berlin, Leipzig, Wien, Rotterdam oder München: Die lokale Kunstszene gehört zum Lebensgefühl dieser und anderer Metropolen, doch erst ein reger Austausch zwischen Künstlern unterschiedlicher Herkunft führt zu neuen kulturellen Impulsen.
Deshalb will die Rathaus-SPD in einem heute gestellten Antrag eine möglichst unbürokratische Unterstützung für Künstlerinnen und Künstler: Mieter städtisch geförderter Ateliers sollen befristet für einige Monate ihre Räume mit Künstlern aus anderen europäischen Städten tauschen können. Einzige Bedingung: Aus versicherungstechnischen Gründen muss ein solcher Arbeitsraumtausch ans Kultur - bzw. Kommunalreferat gemeldet werden.
Monika Renner, Stadträtin: "Für die künstlerische Weiterentwicklung ist ein zeitlich befristeter Ortswechsel in eine andere Kulturmetropole von unschätzbarem Wert. Ein Ateliertausch ist eine unkomplizierte und auch charmante Variante, Münchner Künstlerinnen und Künstler zu fördern. Für den einzelnen Kunstschaffenden bietet das enorme Möglichkeiten, neue Impulse für seine Arbeit zu bekommen. Bislang scheitert dies oft an finanziellen Schwierigkeiten." Nikolaus Gradl, Stadtrat: "Die Stadt kann durch die Möglichkeit des Ateliertausches praktisch Abhilfe schaffen. Er muss einfach nur erlaubt werden. Es entstehen für keine der beteiligten Parteien nennenswerte Mehrkosten. Wir unterstützen unsere Kunstszene, bereichern sie aber auch durch Künstler aus anderen Metropolen. Die Rathaus-SPD unterstreicht so die zentrale Rolle der Kunstförderung in der weltoffenen Kulturstadt München."


