Sozialfonds wird auf Anregung der SPD verdoppelt
14.02.2008: Integration leistungsgeminderter städtischer Dienstkräfte wird stärker unterstützt
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Christian Amlong |
Die Stadt München beschäftigt als soziale Arbeitgeberin auch leistungsgeminderte Personen. Aus einem Sozialfonds erhalten die städtischen Referate eine finanzielle Entlastung bei der Beschäftigung von leistungsgeminderten Dienstkräften. Im Rahmen einer Versammlung der Vertrauensleute der Schwerbehinderten hatte die SPD-Stadtratsfraktion zugesagt, eine Ausweitung der Mittel zu befürworten. Nun werden die Mittel durch einen Beschluss des gestrigen Verwaltungs- und Personalausschusses von bisher 2 Mio. Euro jährlich auf 3 Mio. Euro in diesem Jahr und 4 Mio. Euro ab dem nächsten Jahr aufgestockt.
Stadtrat Christian Amlong, Sprecher der Rathaus-SPD im Verwaltungs- und Personalausschuss:
"Die Stadt München ist eine soziale Arbeitgeberin. Sie ermöglicht ihren Beschäftigten mit vielfältigen Regelungen eine leichtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ist auch bei der Beschäftigung von leistungsgeminderten Personen vorbildlich. Dies wird auch in Zukunft so sein."
Stadtrat Hans Dieter Kaplan, finanzpolitischer Sprecher der Rathaus-SPD:
"Die Stadt geht sehr sorgsam mit dem Geld der Steuerzahler um. Alle Referate haben in den letzten Jahren erhebliche Einsparungen erbracht. Der Sozialfonds dient dazu, dass die notwendigen Einsparungen nicht zu Lasten von leistungsgeminderten Personen gehen. Auch als Finanzpolitiker begrüße ich daher den heutigen Beschluss zur Verdoppelung der Mittel des Sozialfonds."


