Kinder- und Jugendhilfeausschuss
Kinderbetreuung - Beratung und Hilfe für Familien, Kinder und Jugendliche - Freizeitstätten, Jugendverbände, Kinder- und Jugendkultur
Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss (KJHA) berät und koordiniert alle Fragestellungen, die Kinder und Jugendliche, Eltern und Familien betreffen: Von der Kinderbetreuung bis zur Erziehungsberatung, vom Ferienangebot bis zur Freizeitstätte, vom Jugendverband bis zur Kinder- und Jugendbeteiligung. Für alle Fragestellung in diesen Bereichen sind die Mitglieder des KJHA zuständig. Anders als in allen anderen Ausschüssen sind hier nicht nur Stadträtinnen und Stadträte stimmberechtigt, sondern auch Vertreterinnen und Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Jugendverbänden und Jugendeinrichtungen.
Der Bau und die Finanzierung von Kinderkrippen und Jugendtreffs wird hier ebenso beschlossen wie pädagogische Leitlinien zu Mädchen- und Bubenarbeit, interkultureller Pädagogik oder Spielraumgestaltung.
Die Mitglieder des Ausschusses diskutieren über den Spielflächenversorgungsplan und Gewalt unter Jugendlichen, über Projekte im Rahmen der "Stadt für Kinder" und die Weiterentwicklung von familienergänzenden Hilfen. Der Ausschuss ist ebenfalls zuständig für die stadteigenen Angebote: Kinderkrippen, Erziehungsberatungsstellen, Ferienangebote, Jugendgerichtshilfe, Schulsozialarbeit, sowie vier Kinder- und Jugendheime gehören dazu.
München - eine kinder- und familienfreundliche Stadt
Mit der "Leitlinie Kinder- und Familienpolitik", die auf eine Initiative der SPD-Fraktion zurückgeht, ist die Stadtverwaltung aufgefordert, alle Bereiche auf ihre Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit zu überprüfen und konkrete Umsetzungsvorschläge für Verbesserungen zu unterbreiten. Die Gründung des "Aktionsforums für Familien" unter Einbeziehung u.a. von Wohlfahrtsverbänden, IHK, Interessensverbänden der Familien und DGB war dazu ein erster Schritt.
Das Jugendamt und freie Träger stellen eine breite Palette an Hilfen für Jugendliche in schwierigen Situationen bereit: Sozialarbeit und Streitschlichtung an Schulen, Anti-Gewalt-Training und Streetwork, Beratungsstellen und Jugendgerichtshilfe.
Die Freizeiteinrichtungen und kulturellen Angebote konnten bisher kontinuierlich ausgebaut werden: 90 Freizeitstätten für Kinder und Jugendliche bezuschusst die Stadt München, zusätzlich gibt es Spielbusse, Tage des Spiels, Mini-München und vieles mehr. Die Kinder- und Jugendforen treffen sich zweimal jährlich im Rathaus, um Stadtverwaltung und Politik zu bestimmten Themen Anregungen und Wünsche mit zu geben.
Stadtrat Christian Müller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion steht Ihnen gern als Ansprechpartner zur Verfügung: "München ist eine kinder- und familienfreundliche Stadt. Wir haben die Hilfen und Angebote kontinuierlich ausgebaut und werden uns weiter für den Erhalt und die Verbesserung der sozialen Grundversorgung für unsere Kinder, Jugendlichen und Familien einsetzen. Dabei sind wir uns der Schwierigkeiten n München bewusst: Hohe Mieten sind für junge Familien ein Problem, Kinder und Jugendliche leider allzu oft unter der schwierigen finanziellen Situation ihrer Familie. Wir setzen uns für eine verstärkte Wahrnehmung der Anliegen und Probleme gerade von jungen Menschen und Familien in München ein.“
Die SPD-Fraktion legt dabei großen Wert auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden, dem Kreisjugendring München-Stadt und den anderen Vereinen und Initiativen.


