Standorte für Wohngemeinschaften für Demenzkranke
31.08.2007: Wohngemeinschaften können gerade für Demenzkranke eine optimale Alternative zum Leben in der eigenen Wohnung oder im Heim darstellen.
Antrag
Das Sozialreferat und das Planungsreferat entwickeln zusammen mit potentiellen Trägern Konzepte und suchen nach geeigneten Standorten für Wohngemeinschaften für Demenzkranke. Dabei ist auf eine gleichmäßige regionale Verteilung der Standorte über das ganze Stadtgebiet zu achten. Insbesondere die städtischen Wohnungsbaugesellschaften GEWOFAG, GWG und MGS sind dabei einzubeziehen, da diese bereits sehr gute und konkrete Vorstellungen im Rahmen eines Ideenwettbewerbes entwickelt haben.
Begründung
Gerade für noch rüstige Demente sind Wohngemeinschaften eine gute Alternative zur Versorgung in der bisherigen Wohnung oder zum Heim. Dazu müssen aber auch baulich Voraussetzungen gegeben sein bzw. geschaffen werden, die den Bedürfnissen der dementiell Erkrankten gerecht werden und pflegerischen und hauswirtschaftlichen Anforderungen genügen. In einem Ideenwettbewerb des Planungsreferates, der Bayerischen Architektenkammer, der Alzheimer Gesellschaft München und des Vereins "Carpe Diem - e.V. Hilfe bei Demenz und psychischen Problemen im Alter" wurden gute Beispiele vorgestellt ,wie solche Wohngemeinschaften im Bestand einstehen könnten.
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften GEWOFAG, GWG und MGS haben hier bereits sehr konkrete und gute Umbau- und Gestaltungsvorschläge entwickelt


