Surfen in München: Welle an der Floßlände
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Nikolaus Gradl |
Antrag
1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine möglichst schnelle Lösung zu finden, wie die Wassermenge mindestens am Wochenende für jeweils sechs Stunden so reguliert werden kann, dass eine stehende Welle am Auslauf des Floßkanals in die Floßlände entsteht.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, in einer gemeinsame Beratung mit allen Beteiligten (Kajak- und Kanufahrer, Interessensgemeinschaft "Surfen in München", Großstadtsurfer, Flößer und SWM) für 2010 und die kommenden Jahre eine Lösung zu finden, wie die Wassermenge auf dem Floßkanal so reguliert werden kann, dass der Floßkanal neben den Isarfloßfahrten zu möglichst langen Nutzungszeiten von Kajak-, Kanufahrern und Surfern genutzt werden kann.
Begründung:
Die Eisbachwelle ist nach dem Start des Films "Keep surfing" derzeit auch von Anfängern im Surfsport hochfrequentiert. Die Floßländenwelle wäre gerade für diesen Personenkreis eine Alternative, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Im vergangenen Jahr war es möglich, dass an mindestens zwei Tagen die Woche die Welle an der Floßlände gesurft werden konnte, was bei einer Wassermenge von 8 - 9 m³ / s möglich ist. Gleichzeitig besteht das Interesse der Stadtwerke München, dass nicht durchgängig 8 - 11 m³/s in den Floßkanal laufen, da bei niedrigem Wasserstand ansonsten weniger Strom im Isarkraftwerk 1 gewonnen werden kann.
Daher müsste es möglich sein, den Wasserstand im Floßkanal nachts für 12 - 13 Stunden auf 5 m³/s zu reduzieren um ihn tagsüber auf 8 - 9 m³ / s zu erhöhen. Die Nutzung für Flöße bleibt da dadurch selbstverständlich erhalten, da diese per Funkruf die Wassermenge bereits heute auf mehr als 10 m³/s erhöhen können.
In gemeinsamer Beratung mit den genannten Beteiligten sollen Lösungen zur Regulierung der Wassermenge gefunden werden, z.B. wie die Steuerung wasserstandabhängig so beeinflusst werden kann, dass möglichst wenig Wasser neben dem Kraftwerk Isar 1 über den Leerschuss läuft.
Initiative:
Nikolaus Gradl
Stadtrat


