Stadtbildverträgliche Neubebauung des 'Norkauer Platzes'
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Hans Dieter Kaplan |
Antrag:
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung stellt die baurechtliche Situation auf dem Areal zwischen Dachauer Straße, Augustenstraße und Karlstraße, dem sogenannten Norkauer Platz, dar. Dem Stadtrat wird darüber hinaus dargelegt, welche Nutzungsmöglichkeiten an diesem Ort möglich erscheinen und welche Geschossfläche und welche Höhenentwicklung stadtbild-verträglich an dieser markanten Stelle sinnvoll sind. Sollte die sinnvoll erachtete Bebauung nicht mit der baurechtlich zulässigen Bebauung übereinstimmen, ist mit den Stadtwerken mit dem Ziel zu verhandeln, den Verkauf auf der Basis der als sinnvoll erachteten Bebauung durchzuführen. Der Käufer sollte außerdem zu der Durchführung eines Wettbewerbes verpflichtet werden.
Begründung:
Die Fläche zwischen der Dachauer Straße, der Augustenstraße und der Karlstraße, die derzeit mit dem ehemaligen Trafohaus der Stadtwerke bebaut ist und bis Ende 2009 von der Firma Norkauer als Ladengeschäft genutzt wurde, hat das Stadtbild an dieser Stelle in besonderer Weise geprägt. So fällt es einem schwer, sich eine Bebauung vorzustellen, die sich bzgl. Dichte und Höhe an der Umgebungsbebauung orientiert. Würde das Grundstück in vollem Umfang bebaut werden, würde sich der Charakter dieses markanten Stadtraumes völlig verändern, was bei der vorhandenen Dichte im Umfeld sehr problematisch ist. Es gilt eine Lösung anzustreben, die einerseits das berechtigte wirtschaftliche Interesse der Stadtwerke ernstnimmt, andererseits aber auch der städtebaulich besonderen Situation gerecht wird.
gez.
Hans Dieter Kaplan
Stadtrat
Beatrix Zurek
Stadträtin
Maxvorstadt: Angst um den Norkauer Platz (SZ, 23.02.2010)


